MB Fact Sheet
MB – Methylenblau
Pro memoria
Die Hauptursache für das Altern und schwere Krankheiten ist der beeinträchtige Energiestoffwechsel in den Mitochondrien. Die Forschung zeigt, dass es Substanzen gibt, die darauf regulierend einwirken. Eine dieser Substanzen ist Methylenblau.
Was ist Methylenblau?
Methylenblau (Methylthioniniumchlorid) ist eines der ältesten jemals hergestellten biologischen Färbemittel, dessen verblüffende Fähigkeiten in der Medizin schon lange bekannt sind (Robert Koch, Paul Ehrlich). Es wird als Pulver oder Flüssigkeit geliefert und wird mit Wasser verdünnt.
Wie wirkt Methylenblau (MB)?
Methylenblau verbessert die Energieproduktion in den Mitochondrien. Als Antioxidans eliminiert es Schadstoffe, die bei der Energieproduktion entstehen und zerstört Zellen in saurem Umfeld. Es wirkt im ganzen Körper und besonders gut im Gehirn.
MB und Mitochondrien
Methylenblau verbessert die mitochondriale Effizienz und Atmung, wirkt als Antioxidans gegen die Schadstoffe und erhöht die Lebensdauer der Zellen.

Eine Zelle im Alter leidet unter Energiemangel, zu viel freien Radikalen, Abfall und giftigem Elektronenüberschuss.
MB
- unterstützt die Sauerstoffversorgung der Mitochondrien (als alternativer Elektronenträger)
- neutralisiert als Antioxidans freie Radikale
- transportiert überschüssige Elektronen aus der Zelle, welche sonst weitere freie Radikale bilden würden.
reaktiviert damit die Zellatmung und verhindert bzw. reduziert Entzündungen und Krankheiten.
MB und Gehirn
Mit zunehmenden Lebensjahren nimmt die Leistung unseres Gehirns (und Körpers) ab. Je nach Ernährung, Lebensgewohnheiten und Umwelt früher oder später:
- Der zerebrale Blutfluss nimmt ab
- Die Gehirnzellen erhalten weniger Energie. Die Neuronen des Gehirns verlassen sich fast ausschliesslich auf die von den Mitochondrien gewonnene Energie. Eine Schwächung der Mitochondrien kann den Rest des Körpers beeinträchtigen, für das Gehirn ist dies besonders schädlich, da es 20% der Gesamtenergie braucht.
- Freie Radikale schädigen die Gehirnzellen.
Freie Radikale werden vom Körper durch verschiedene natürliche Systeme erzeugt und sind bei gesunder Zellfunktion im Gleichgewicht mit Antioxidantien. Bei einer Schwächung der Mitochondrien wird das Gleichgewicht gestört und die freien Radikale können andere Zellen schädigen - Verklumpungen entstehen und schädigen das Gehirn (Tau-Proteine und Amyloid-Plaques)
Amyloid-Plaques sind Ansammlungen von Proteinfragmenten, die sich im Raum zwischen Gehirnneuronen verklumpt haben. Tau-Proteine können sich zu Alzheimer-Fibrillen aggregieren. Diese verhindern eine normale Gehirnfunktion und tragen zur Entstehung der Alzheimer-Krankheit bei. - Aufmerksamkeit, Gedächtnis und geistige Beweglichkeit nehmen ab, bedingt durch Veränderungen des Stoffwechsels und der Gehirnchemie.
Methylenblau durchquert die Blut-Hirn-Schranke rasch, reichert sich im Gehirn an, erhöht die Sauerstoffaufnahme, verbessert die Energieproduktion in den Mitochondrien und reduziert die Entstehung von Schadstoffen. Als Antioxidans eliminiert es Schadstoffe, die bei der Zellatmung entstehen und zum Absterben von Neuronen und Bildung von Zellansammlungen (Amyloidplatten oder Lewykörper) führen.
Es eignet sich daher speziell auch zur Vorbeugung kognitiver Beeinträchtigungen und neurodegenerativer Krankheiten.
MB und ganzer Körper
Zusätzlich zum positiven Einfluss auf die Mitochondrien im ganzen Körper hat Methylenblau als Antioxidans auch die Fähigkeit selektiv auf krankes Gewebe zu zielen (daher auch der Name «Magic Bullet» für Methylenblau) und kranke Zellen zu zerstören. Gewebe, das einen sauren pH-Wert aufweist (wie beispielsweise im Umfeld von Krebs, bei Bakterien und Viren).
Zusammenfassung
Methylenblau wirkt Anti-Aging und vorbeugend oder begleitend bei neurodegenerativen Krankheiten und Krebs sowie allen Krankheiten, wo Mitochondrien und Entzündungen beteiligt sind.
In den Mitochondrien
- Verbessert MB die Energieeffizienz
- Vermindert MB die Entstehung von Schadstoffen und Abfallprodukten
- Neutralisiert MB Schadstoffe.
Im Gehirn
- Steigert MB die kognitiven Fähigkeiten und die Gehingesundheit
- Beugt MB gegen Alzheimer und Parkinson vor
- Hilft es bei Depressionen.
Im ganzen Körper
- Wirkt MB gegen Viren und Malaria (Magic Bullet)
- Beugt MB gegen Krebs vor
- Wirkt MB als Schmerzmittel.
Anwendung von MB
MB kann entweder als Pulver oder Flüssigkeit (1%-Lösung) beschafft werden. Nur reines pharmazeutisches Methylenblau verwenden!
- Pulver
Je nach Ziel der Anwendung bewegt sich die Dosis zwischen 0.5-4mg pro Tag und Körpergewicht. Bei einer Person mit 70 kg ergibt dies 35-280mg pro Tag. - Flüssigkeit(1%-Lösung)
Bei einer 1%-Lösung MB entsprechen 1ml dieser Lösung 10mg Pulver. Entsprechend bewegt sich die Dosis bei aufgerundet 4-30ml pro Tag bei 70 kg Körpergewicht.
Wichtige Hinweise zu MB
- Starten Sie mit einer niedrigen Dosis von 5ml (bzw. 0,5 mg) pro Kilo Körpergewicht um festzustellen wie der Körper reagiert.
- Achtung beim Handling mit dem Pulver oder der Flüssigkeit! Wenn man verschüttet, gibt es blaue Flecken, die man fast nicht mehr wegbringt, also Unterlage immer mit Papier schützen.
- Methylenblau ist wasserlöslich, so dass man das Pulver oder die MB-Flüssigkeit problemlos in einer Flasche zubereiten kann.
- Methylenblau hat eine Halbwertszeit von etwa 5 Stunden so dass man es 2-3 mal pro Tag einnehmen kann.
- Methylenblau ist auch als vom Arzt verabreichte Injektion für therapeutische Zwecke erhältlich. Es wird in der Regel zur Behandlung von Krankheiten wie Malaria oder bei der Krebstherapie eingesetzt.
Mögliche Nebenwirkungen
Methylenblau färbt den Urin für Tage blau. Auch Mund und Zunge werden vorübergehend (Stunden) blau, was vermindert werden kann, wenn man es via Strohhalm einnimmt

